Aktuelle Mitteilungen

Heimfinder App vorgestellt

Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat heute in Düsseldorf den „Heimfinder NRW“ vorgestellt. Als App und als Web-Version bietet der „Heimfinder NRW“ nun Angehörigen und Pflegebedürftigen die Möglichkeit, einfach und schnell einen freien Langzeit- oder Kurzzeitpflegeplatz in ihrer Umgebung zu finden. Die App ist kostenlos im Google Play Store sowie im Apple Store erhältlich. Im Internet finden Sie den Heimfinder unter www.heimfinder.nrw.de. Weitere Informationen können Sie der beigefügten Pressemitteilung entnehmen.

Presseerklärung

11.03.2020 Start einer neuen Seniorenlotsenschulung in Würselen

„Hätte ich das gewusst, hätte ich mich viel eher an Sie gewandt“. Die Aussage zeigt, dass  manchmal wertvolle Zeit verloren geht, bis ratsuchende Seniorinnen und Senioren die richtigen Ansprechpartner und Hilfen gefunden haben. 

Unter der Schirmherrschaft des städtischen Beigeordneten, Herrn Roger Nießen, plant die Stadtverwaltung Würselen in Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen ein Schulungsangebot für engagierte Menschen in Würselen und Umgebung.

Seit 2015 haben in fünf Schulungen über 50 ehrenamtlichen „Seniorenlotsen“  ihre Ausbildung abgeschlossen und sind in der Städteregion aktiv.

Rund 80.000 Menschen sind in der Städteregion Aachen über 70 Jahre und älter. Die meisten von Ihnen wollen auch bei zunehmendem Hilfebedarf möglichst lange selbstbestimmt und selbständig in der eigenen Wohnung bleiben. Dabei helfen Ihnen die Seniorenlotsen mit ihrem Wissen, wo Seniorinnen, Senioren und ihren Angehörigen die jeweils erforderliche Unterstützung erhalten. Sie geben erste  Hinweise  über Anlauf – und Beratungsstellen, Anbieter von Dienstleistungen, Entlastungsangebote und sozialrechtliche Grundlageninformationen. Es soll dabei keine professionelle Beratung ersetzt, sondern ein niedrigschwelliges Angebot ergänzt werden.

Seniorenlotsen sind ehrenamtliche Wegweiser, die in der Stadt und den Gemeinden wohnen. Es sind am Thema Alter und Pflege interessierte Bürgerinnen und Bürger, evtl. schon „bekannte Persönlichkeiten“, „Kümmerer“ für ältere Menschen und deren Angehörigen. Da sie vor Ort, vielleicht sogar im selben Quartier leben, können sie als erste Ansprechpartner fungieren und individuell die „richtigen Wege“ aufzeigen.

Die angehenden Seniorenlotsen sollen an acht Terminen, ab dem 11. März 2020 geschult werden.

Schulungsinhalte sind:

  • Entwicklungen und Belastungen im Alter
  • Leistungen der Sozial-, Kranken ,- und Pflegekasse bei zunehmenden Hilfebedarf   
  • Entlastungs- und Hilfsangebote in der Region stellen sich vor
  • Demenz – Was verändert sich? Tipps zum Umgang mit Betroffenen
  • Hospizarbeit - und Palliativpflege, Anbieter berichten über ihre Möglichkeiten
  • Wohnen und Wohnformen im Alter
  • Vorsorgetipps im Alter

Die Schulungen haben einen sehr hohen Praxisbezug. Beratungsstellen und Entlastungsangebote werden eingebunden und stellen sich vor. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Teilnahmebescheinigung.

Um eine Anmeldung bei den folgenden Ansprechpartnern wird bis zum 21. Februar 2020 gebeten.

Ansprechpartner und Projektdurchführung
Stadtverwaltung Würselen
Morlaixplatz 1, 52146 Würselen
Stefan Kellenter
Telefon: 02405/67-267
Fax:      02405/49939-267
E-Mail:   stefan.kellenter@wuerselen.de

Pflegeberatung  der StädteRegion Aachen
Zollernstrasse 10
52070 Aachen
Michaela Hensen
Telefon: 0241/5198-5067
Fax:      0241/5198-8-5067
E-Mail:   michaela.hensen@staedteregion-aachen.de

Stephan Löhmann
Telefon: 0241/5198–5065
Fax:      0241/5198–8-5065
E-Mail:   stephan.loehmann@staedteregion-aachen.de 

Das Team der Pflegeberatung:

Aktuelle Preisvergleichslisten

Die aktuellen Preisvergleichslisten der Pflegekassen sind eingepflegt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Kommunale Pflegeplanung 2019 und verbindliche Bedarfsplanung 2020-2022

Der Städteregionstag hat am 12.12.2019 die Fortschreibung der Kommunalen Pflegeplanung zur Kenntnis genommen und die verbindliche Bedarfsplanung 2020-2022 beschlossen Die Bedarfsausschreibung ist am 10.01.2020 im Amtlichen Mitteilungsblatt erfolgt.

Nähere Informationen finden Sie hier.

Gesundheitspreis NRW 2020

Schwerpunkt „Seelische Gesundheit im Alter“

Das Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat die Ausschreibung zu Gesundheitspreis 2020 veröffentlicht, der in diesen Jahr den Schwerpunkt „Seelische Gesundheit im Alter“ hat.

Alle Institutionen und Organisationen aus dem Bereich der Gesundheitsversorgung werden eingeladen, sich mit kreativen Projekten zu beteiligen.

Die Ausschreibungsfrist endet am 29.02.2020.

Nähere Inforamtionen können Sie den Anlagen entnehmen.

29.01.2020 Auftaktveranstaltung zum Landesprojekt "Umsetzung der Gesundheitlichen Versorgungsplanung"

Regionale Umsetzung von GVP in der Region Eifel: Simmerath/Monschau/Roetgen

Die Ansprechstelle im Land Nordrhein-Westfalen zur Palliativversorgung, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung im Landesteil Nordrhein (ALPHA Rheinland) und die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen führen eine Auftaktveranstaltung zu dem Landesprojekt zur Umsetzung der Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (GVP) nach § 132 g SGB V im regionalen Netzwerk in der Region Eifel, speziell Monschau, Simmerath und Roetgen, durch. 

Im Rahmen des Projekts soll die Umsetzung von GVP in vier Regionen in NRW modellhaft unterstützt und begleitet werden. Die drei obengenannten Kommunen der StädteRegion Aachen wurden als eine Modellregion ausgewählt.

„Gesundheitliche Versorgungsplanung geht uns alle an!“ 

Wann: Mittwoch, 29. Januar 2020, 15.00 Uhr - 18.00 Uhr, Einlass: 14:30 Uhr 
Wo: Rathaus Simmerath, Rathausplatz, 52152 Simmerath 

Programm:

  • Impulsvortrag zur Gesundheitlichen Versorgungsplanung mit Aachener System durch Veronika Schönhofer-Nellessen, Leiterin der Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen/Palliatives Netzwerk für die Region Aachen e.V. 
  • Impulsvortrag: Herausforderungen der GVP in der Eingliederungshilfe, N.N. 
  • Vorstellung des Landesprojekts zur Umsetzung der Gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase (GVP) nach § 132 g SGB V im regionalen Netzwerk durch Catrin Beu, Projektleiterin bei ALPHA Rheinland
  • Podiumsdiskussion Chancen und Herausforderungen von der Umsetzung der GVP im regionalen Netzwerk

Eine Anmeldung ist bis zum 22. Januar 2020 über diesen Link möglich. 
Die Teilnahme ist kostenfrei. 

 

Aktive Mitarbeit in der Region

Ziel des Projektes ist es, die regionale Vernetzung und sektorenübergreifende Abstimmungsprozesse von GVP in unserer Region anzustoßen und voranzutreiben.

GVP kann nicht allein von stationären Pflegeeinrichtungen gewährleistet werden. Deshalb organisiert ALPHA Rheinland im kommenden Jahr mehrere Runde Tische, in denen Vertreter von allen an der Versorgung beteiligten Akteurinnen und Akteure gemeinsame Lösungsansätze für die dringendsten Leitthemen und Bedarfe für eine gute Umsetzung der gesundheitlichen Versorgungsplanung in unserer Region erarbeiten werden.

Sie sind einladen, sich aktiv an dem Landesprojekt in unserer Region zu beteiligen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Projektflyer.

31.01.-01.02.2020 111. Aachener Hospizgespräch

13. Nationaler gesundheitspolitischer Palliativ- und Hospizkongress

Die Servicestelle Hospiz für die StädteRegion Aachen, veranstalten am 31.01./01.02.2020 das 111. Aachener Hospizgespräch als zweitägigen Kongress zum Thema:

Herausforderungen und Chancen der „Gesundheitlichen Versorgungsplanung“ (§ 132g SGB V) in Bezug auf Kooperation und Koordination: regional - sektorenübergreifend - multiprofessionell - interkulturell - ethisch / rechtlich im Museum Zinkhütter Hof Stolberg.

Die gesundheitliche Versorgungsplanung (Advanced Care Planning) kann in Zukunft ein Motor für die Weiterentwicklung von hospizlicher und palliativer Kultur sowohl für Einrichtungen der vollstationären Alten- und Eingliederungshilfe als auch für die gesamte regionale Vernetzung sein.
Der Gesetzgeber hat mit dem § 132g SGB V die Finanzierung der freiwilligen Beratung der Bewohner in vollstationären Pflegeeinrichtungen und der Eingliederungshilfe zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase ermöglicht. Der GKV-Spitzenverband und die Vereinigungen der Träger der Einrichtungen haben sich auf Bundesebene auf eine Vereinbarung zur Umsetzung und Finanzierung geeinigt.
Dieses frühe Beratungsangebot ermöglicht, wenn es ganzheitlich die Bedürfnisse und Entscheidungen eines Menschen am Ende des Lebens festhält, für alle Beteiligten eine größere Sicherheit auch im medizinisch-ethischen und rechtlichen Sinne. Wird eine gesamte Einrichtung und ihre Kooperationspartner in der Versorgung und Begleitung schwerkranker Menschen sensibilisiert für die immer wieder neu zu begleitenden Prozesse, kann die „Gesundheitliche Versorgungsplanung“ ein wesentlicher Zugewinn für die Patientensicherheit und -Versorgung und die Umsetzung des Patientenwillens werden.
Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen werden die komplexen Fragen zu diesen Themen diskutieren und es wird wieder in verschiedenen Foren Raum und Zeit geben, Praxis, Wissenschaft und politische Rahmenbedingen miteinander kritisch und würdigend zu betrachten und Impulse für die Zukunft zu erwägen.

Nähere Informationen können Sie der Anlage entnehmen.

Ratgeber des "Zentrums für Qualität in der Pflege" für pflegende Angehörige

Drei Viertel aller pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause betreut, das sind bundesweit 2,6 Millionen Menschen. Davon werden 1,8 Millionen Pflegebedürftige allein von ihren Angehörigen gepflegt. Die Landkreise widmen der Unterstützung pflegender Angehöriger seit Jahren ein besonderes Augenmerk.

Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) gibt eine Ratgeberreihe für pflegende Angehörige heraus, die kompaktes und qualitätsgesichertes Wissen für die häusliche Pflege bietet. Alle Ratgeber wurden in einem multiprofessionellen Team erarbeitet und zusätzlich von externen Experten qualitätsgesichert. Sie sind werbefrei, anschaulich illustriert und bieten in verständlicher Sprache fundiertes Wissen und praktische Tipps für die häusliche Pflege.

Unter www.zqp.de/ratgeber sind Pflegeratgeber, die beim ZQP auch als Druckversion unentgeltlich bezogen werden können, zu folgenden Themen abrufbar:

- Demenz 
- Gewalt vorbeugen
- Ambulante Pflege
- Beatmung zu Hause
- Mundpflege
- Körperpflege
- Inkontinenz
- Scham
- Essen und Trinken
- Naturheilmittel
- Rollator

 

Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige

Veranstaltungsreihe für pflegende Angehörige

In Kooperation zwischen der kfd Aachen und dem Nell-Breuning-Haus findet eine Veranstaltungsreihe mit Austausch für pflegende Angehörige zu folgenden Themen und an folgenden Orten statt:

Donnerstag, 28.01.2020, 18 Uhr "Am Pannhaus: Eine Tagespflegeeinrichtung stellt sich vor"
Tagespflege "Am Pannhaus", Severinusplatz 1, 52080 Aachen

Donnerstag, 19.03.2020, 18.30 Uhr "Rechtsfragen: Vorsorgevollmachten, Betreuungs- und Patientenverfügung"
Haus der Regionen, Bettrather Str. 22, 41061 Mönchengladbach

Freitag, 15.05.2020, "Kongress für pflegende Angehörige" (ganztägig)
Nell-Breuning-Haus, Wiesenstr. 17, 52134 Herzogenrath

Die Veranstaltungen können einzeln besucht werden und sind kostenfrei.

Eine Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen ist bis eine Woche vor dem jeweiligen Termin möglich unter: info@kfd-aachen.de .
Die Anmeldung für den Kongress senden Sie bitte an info@nbh.de .

Dokumentarfilmprogramme Hospiz und Pflege

Die Home Care Aachen e.V. und Docfest on Tour haben im Kontext des World Hospice and Palliative Care Days 2019 die beiden Dokumentarfilme Träume habe ich viele und Vor der Stille erstellt, die bis zum 31.12.2020 für öffentliche Vorstellungen oder Vorführungen in geschlossenen Gruppen gegen eine, nach Veranstaltungsgröße gestaffelte Gebühr, gebucht werden können.

Der Film Träume habe ich viele begleitet den Protagonisten Julio, der nach dem frühen Tod seiner Eltern von Kamerun nach Deutschland aufbrach um hier eine Ausbildung zum Krankenpfleger zu absolvieren und zeigt den Umgang mit Kranken und Sterbenden aus dem persönlichen und besonderen Blickwinkel des Pflegeschülers.

In dem Film Vor der Stille wird über die Grenze in die nahe an Aachen liegenden Niederlande geblickt und ein Einblick in die örtliche Versorgungssituation, aber vielmehr noch auf die allgemeingültigen und individuellen Fragen, Frustrationen, Freuden und Erfahrungen schwerstkranker Menschen in der letzten Phase ihres Lebens gegeben.

Eine ausführliche Projektbeschreibung erhalten Sie als interaktives PDF anbei und unter: https://drive.google.com/open?id=1KP_tRTfEVVYgBsWtuhVs1S7WVGsEFISI